Caesar 3

Caesar 3 ist ein Städteaufbauspiel, kategorisiert als Aufbausimulation, allgemein enthält es aber durch aus Aspekte eines Strategiespiels, denn der Mittelpunkt ist nicht zwangsläufig der Aufbau von Städten, sondern mit unter gibt es jede Menge mehr zu tun, als eine friedliche Provinz ins Leben zu rufen. Okay, es sieht in unserem Abgezockt!? Teil 4 (Caesar 3) so aus, aber nur, weil wir euch Level 1 und 2 zeigen.

Story:

Das Spiel ist ein reiner Single-Player. Man erstellt sein Profil, beginnt die Karriere und spielt bis man das Level abgeschlossen hat. Zur Belohnung erhält man einen neuen Rang und muss die nächste Aufgabe bewältigen. Fortgleich steigen die Anforderungen und mit steigenden Level auch die Herausforderungen, die einem auf dem Weg zum Caesar begleiten. Es ist Ziel die Bedürfnisse Roms und die Gunst der Götter für sich zu gewinnen, wenn man nicht gerade mit einer regionalen Schlacht beschäftigt ist. Die wirtschaftlichen Belange, die Forderungen der Bevölkerung und eine ansehnlich wachsende und immer lebendigere Stadt bringen die Motivation an jedem Level wirklich alles zu geben und auch bei Fehlschlägen wieder in den Sattel zu steigen.

Gameplay:

Das Gameplay ist einfach gut. Alle Menüs haben Beschriftungen und die KI-Hilfe in Form von „Beratern“ ist einfach unersetzbar in diesem Spiel. Insgesamt ist das Gameplay auch anpassbar, was es an manchen Passagen einfacher macht, wenn man das Spieltempo reduzieren oder erhöhen kann oder die Scroll-Geschwindigkeit der Maus optimieren kann. Die Steuerung der Einheiten ist gelungen, Kleinigkeiten, die Stören haben auch manchmal was mit dem Bau der Stadt zu tun, insgesamt gibt es aber weniges zu bemängeln.

Grafik / Design:

Für damalige Verhältnisse ist es schick gehalten. Nicht zu aufwendig, aber mit soviel Liebe zum Detail, dass man am Ende das Gefühl hat wirklich in der Zeit zurück zu fallen. Die Intro, die Menüführung und insgesamt das ganze Spiel über wird dem Thema „ROM“ vollkommen gerecht. Man hat sich stark auf die geschichtliche Darstellung des Spiels konzentriert und so grafisch und im gesamten Design des Spiels wirklich tolle Arbeit geleistet. Die Spiel-Engine wurde, meines Wissens nach, auch für Age of Empires eingesetzt.

Sound:

Der Sound ist, aus heutiger Sicht, etwas hellhörig, aber immer noch Imposant und gerade die vielen unterschiedlichen Sounds beim anklicken von Menschen oder Gebäuden gibt dem ganzen einen wirklich tollen Touch. Der Spruch wie „Die dicke Frau da vorne hat gesagt, dass ich dir Körbe für Sie tragen soll“ (sinngemäß) geben gleichzeitig einen Hinweis auf die Bildung der Jugend vor Ort. Wenn dem Karrenschieber die Wege zu Lang sind, also nicht optimal für die Produktion und Lagerung, macht er dies eben deutlich. Bewegt man sich in die Steppe, wo nichts gebaut ist, hört man nur natürlich Geräusche. In der Stadt eben jene, die durch die Gebäude und Menschen erzeugt werden.

Gameplay Video:

Fazit:

Es macht ehrlich gesagt, trotz der vielen Jahre, immer noch verdammt viel Spaß Städte zu bauen. Klar, mit der Zeit werden die ersten Level langweilig, aber ich habe es bisher auch noch nie geschafft genug Zeit zu investieren, um alle Aufgaben zu bewältigen. Du etwa?

Es ist rund um gelungen, wenn hier und da einige Verbesserungen wünschenswert gewesen wären. Aber bemessen am Alter des Spiels muss man einfach neidlos anerkennen, dass es selbst gegen heutige Videospiele noch eine verdammt gute Figur macht.

PlattformGameplayGrafikSoundGamebalanceGesamtergebnis
Windows8 / 107 / 109 / 106 / 1030 / 40

CultGamer Bewertung:

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