Discworld

Terry Prachtett, für diejenigen, die jetzt nichts mit ihm anfangen können, vielleicht hilft zu erwähnen, dass Terry Prachtett eigentlich Sir Terence David John Prachtett hieß und der Autor der „Scheibenwelt“-Werke ist, auf der Idee das Spiel beruht. Daher auch die „Scheiben“-Welt, getragen von Elefanten, auf dem Rücken der Schildkröte, die durch das All gleitet 😉

Jedenfalls, geprägt durch seinen Humor, wird das Spiel, gerade im Alter ab 25, zu einem echten Hochgenuss, selbst mit der etwas abgedroschenen Komik-Grafik des Spiels.

Story:

Als Rincewind, einem Zauberlehrling, macht ihr euch zunächst aus dem Zimmer auf zum Erzkanzler, da die Start Ankh-Morpork von einem Drachen eingesucht wird. Es stellt sich heraus, dass der Drache von einer Gruppe von Verschwörern gerufen wurde und das Abenteuer beginnt für den unerfahrenen Zauberlehrling Rincewind.

Rincewind macht sich auf den Weg und deckt die Verschwörung auf. Um nun das Ganze rückgängig zu machen muss er in der Zeit reisen. Sein Gefolge besteht aus einer Truhe, in dem Rincewind seine gefundenen Gegenstände aufbewahrt. Da er die Verschwörer davon abhalten kann den Drachen zu bekehren und nun seinen Ruhm einfordert, muss Rincewind nun beweisen, dass er den Drachen vertrieben hat. Aber ohne Drachen wird das schwer, also muss er dafür Sorgen, dass der Drache wieder erscheint.

Bei dem Versuch den Drachen zu beschwören vergisst Rincewind, dass er in der Zeit zurück gereist ist und der Drache damit eigentlich nie in der Stadt war. Mit der Rückkehr hat der Drache entsprechend Appetit mitgebracht und Rincewind muss nun um sein Leben bangen, denn zuvor war der Drache in die Stadt gekommen und wollte die Beschwörer für das Berufen des Drachens bestrafen.

Rincewind muss nun wieder verschiedene Dinge beschaffen, um den Drachen loszuwerden und im großen Showdown gibt es dann den Kampf vor Augenzeugen zwischen Rincewind, dem Drachen und der Liebe!

Gameplay:

Es ist nicht einfach Rincewind im richtigen Moment am richtigen Ort und in der richtigen Zeit zu haben, aber mit etwas bemühen ist es machbar. Die Steuerung ist im klassischen Point-and-Click-Adventure-Stil gehalten. Man kann Dinge nutzen, sammeln und kombinieren, an einigen Stellen ergibt sich zunächst nicht ganz der Sinn hinter einigen Sachen, aber man muss einfach vieles mal ausprobieren, um an die richtige Lösung zu kommen.

Die Aufgaben im Spiel sind „experimental“ bis einfach gehalten. Das eine Mal sucht man Gegenstände an Orten, bei anderen springt man mehrfach in der Zeit kurz hintereinander hin und her.

Am einfachsten ist es mit der Maus zu spielen. Für Computer (natürlich) und der Sony Playstation haben wir zum zocken eine Maus gehabt. Für die Sega Saturn ist es uns bis heute nicht möglich gewesen eine Maus aufzutreiben.

Grafik / Design:

Auf einem alten Computer mag das Design besser rüber kommen, aber das Spiel verliert auch nach Jahren dank einfacher Comic-Grafik nichts von seinem Charm und versetzt einen direkt wieder in das Alter, in dem man es das erste Mal gespielt hat.

Insgesamt ist es eine ordentliche Grafik, mit tollen und lustigen Sequenzen, die in der gleichen Optik gehalten werden, wie das Spiel selbst. Die Sega Saturn Version kommt mit einer gerenderten Grafik daher und wirkt daher insgesamt einfach sauberer. Die PC-Version dagegen hat einige Ecken und kannten im Spiel selbst, besonders, wenn man auf der Map-Ansicht ist. Die Playstation-Umsetzung ist dahingehend vergleichbar mit der PC-Version, weist jedoch einige Renderungen auf, die bei der PC-Version optisch nicht wahrnehmbar waren.

Sound:

Die Dialoge der Charaktere sind nicht immer der Story angemessen oder passend, aber machen dann umso mehr Spaß. Ähnlich, wie bei anderen Click-And-Point-Adventures, ist es hier der Humor, der die Gespräche voller Leben darstellen und teilweise die nachvollziehbare Seiten des Lebens, die einem im Spiel immer wieder begegnen.

Die Stimmen der Charaktere sind passend gewählt, die Musik und Geräusche der Szenerie sind gut abgestimmt und harmonieren insgesamt sehr gut miteinander.

Gameplay Video:


[SPOILERALARM: Die Gameplay-Videos in diesem Bericht sind „Komplettlösungen“ von Discworld Akt 1 und Discworld Akt 2]

Fazit:

Ein Spielspaß, der aufgrund des herben und schrägen Humors, basierend auf Terry Prachtett’s Discworld, teilweise sehr anzüglich sind.

Die „Scheibenwelt“-Romane von Terry Prachtett sind weltberühmt und das Spiel kommt den Büchern sehr nahe. Ein irrsinnig witziger Spielspaß für mehrere Stunden, alleine oder mit mehreren, die beim Rätsel lösen helfen.

PlattformGameplayGrafikSoundGamebalanceGesamtergebnis
PC9 / 107 / 109 / 1010 / 1035 / 40
SEGA Saturn8 / 109 / 109 / 1010 / 1036 / 40
SONY Playstation9 / 108 / 109 / 1010 / 1036 / 40

CultGamer Bewertung:

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