Immercenary

Nun, nicht für jeden dürfte dieser 3D-Shooter das richtige sein, denn es strotzt gerade zu nach Enthusiaste, die einen Cyber-Krimi gegenüber einem anderweitig angesiedelten Genre-Shooter bevorzugen. Es ist eine spannende Story, das Gameplay lässt und die Spielbalance machen vieles gut, was insbesondere beim Sound verhunzt wurde, aber insgesamt schafft das Spiel nur knapp über die Hälfte der erreichbaren Punkte, gerade wegen seines nervtötenden Sounds.

Story:

Du bist dabei in der virtuellen Welt für Recht und Ordnung zu sorgen, indem Du feindliche Agenten als „Nr. 5“ ausschaltest. Das Spiel erschien in Amerika und Europa unter den Titel Immercenary und in Japan als Perfect World, ist ein Ego-Shooter und spielt „in der Zukunft“. „In der Zukunft“ meint dabei, dass das Spiel am 18.09.2004 um 13:28:22 in der nähe von Little Rock beginnt, wo der Einstieg in die virtuelle Welt stattfindet.

Was Dir blüht, wenn Du versagst, bekommst Du bereits zu beginn des Spiels mit.

Gameplay:

Man kann seinen Charakter (Nr. 5) mit Fähigkeiten ausstatten und durch ein internes Ranking-System aufsteigen, um gegen stärkere Agenten anzutreten. Durch die Map im Spiel kann man sich orientieren und gegnerische Agenten aufspüren, um eigene Fähigkeiten zu verbessern und/oder Items zu erhalten, die im Spielverlauf wichtig werden können. Es ist, ohne Anleitung, leicht verwirrend sich zu orientieren, aber nach kurzer Zeit ist einem die Steuerung vertraut und die Funktionalität klar.

Grafik / Design:

Man versuchte die Spielewelt in die echte Welt zu integrieren, in dem man Videosequenzen zur Erzählung der Geschichte mit digitalen Elementen vereint. Die Videoqualität entspricht dabei dem Standard für damalige Verhältnisse (das Spiel wurde 1995 veröffentlicht). Die Videosequenzen erzeugen dabei eine Spannung und Überleitung in das Spielgeschehen. Die Spielewelt selbst ist mit 3D-Polygonfiguren übersät, verfügt über Gebäude-Grafiken und war, für damalige Verhältnisse, eine spielbare Grafik, die insbesondere dadurch auffiel, dass die Polygon-Figuren ohne große Textur herumliefen. Die Maps sind groß gestaltet. In einigen Gebieten sind spezielle Grafiken untergebracht.

Sound:

Für damalige Verhältnisse ist der Sound in Ordnung. Es bleibt jedoch klar zu sagen, dass die Schuss-Sounds bei Dauerfeuer schon etwas nervtötend sein können.

Gameplay Video:

 

Fazit:

Das Prinzip ist absolut bemerkenswert, die Story basiert jedoch auf einer Zukunftsvorhersagen, die nicht eintrat, mit unter hat das Spiel aber nette Parallelen und weist auf gesellschaftliche Probleme hin, die heute (immer noch) existieren. Die düstere Zukunftsvision wird aber hoffentlich niemals in Realität eintreten, denn selbst virtuell sind die Grafiken heute weitaus besser, als in dem Spiel dargestellt wird (bzw. dargestellt werden konnte).

PlattformGameplayGrafikSoundGamebalanceGesamtergebnis
Panasonic 3DO6 / 105 / 104 / 108 / 1023 / 40

CultGamer Bewertung:

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