Hudson’s Adventure Island – Classic in the Pacific

Hudson, ein bekannter Hersteller von Videospielen, hat einen Versuch gestartet gegen alle Haupt-Charaktere der Konsolen-Hersteller anzutreten. Der Held sollte schneller, kräftiger und menschlicher sein. Mir ist nur sein Name nicht bekannt 🙂

Story:

Klassisches Jump & Run Spiel mit witzigen Elementen, die es so bei anderen Spielen nicht kombiniert gibt, aber aus unterschiedlichen Videospielen bereits bekannt ist. Insgesamt ist es ein nettes Jump’n’Run Spiel, in dem man ein „Urzeit-Menschen“ (?) steuert, der sich durch unterschiedliche Level schlägt. Naja, einige Spiele machen eben erst richtig Sinn, wenn die Anleitung beiliegt. In 90% der Videospieler dieser Zeit war „die Geschichte“ (Handlung) aufregend, teilweise mit Comics untermalt, dargestellt und machte so einfach mehr Spaß, da sich die Spiele bei objektiver Betrachtung doch oft sehr ähneln.

Gameplay:

Persönlich finde ich das Gameplay sehr schwammig und ich habe mich insgesamt schwer mit der Steuerung getan. Ich finde er ist weder so schnell wie Sonic, noch so elegant wie Mario / Luigi. Ich denke, gerade weil der Charter optisch sehr an die Jugendlichen dieser Zeit in Amerika erinnert, Hudson Soft hat bei der Entwicklung der Spielfigur und dem Design das Vorbild in Amerika gesucht. Amerikanische Firmen sind im Ausland aber nur Erfolgreich, weil diese die Nachfragen der Verbraucher berücksichtigen.

Einiges macht irgendwie auch keinen Sinn, wie das einsammeln von Herzen ohne Auswirkungen auf die Gesundheit, immerhin stirbt man direkt mit ersten Kontakt mit einem gegnerischen Charakter.

Grafik / Design:

Mir gefallen die Animationen der einzelnen Charaktere ganz gut, wobei man wirklich mal angemerkt werden muss, dass nichts irgendwie stimmig wirkt. Man ist im Wald, trifft auf Schnecken, große Eier (Dino-Eier nehm‘ ich an), sammelt Bananen und Herzen und stirbt trotzdem direkt beim ersten Kontakt mit einem Gegner.

Sound:

Die Melodie und die Sounds harmonieren sehr gut miteinander. So sind Übergänge sehr gut gehalten und ermöglichen den Eindruck eines „abgestimmten Stücks“. Mir gefällt allerdings die hektische Titel-Musik überhaupt nicht vom Spiel, die eher so klingt, als wenn jemand versucht hat eine Jahrmarkt-Melodie zu kreieren, es jedoch versäumt hat die Melodie in der richtigen Reihenfolge und im richtigen Tempo abzuspielen.

Gameplay Video:

Fazit:

Ich konnte dem Spiel nicht viel abgewinnen. Weder „innovative“ Spielmanöver, noch gute Grafik, die überzeugt, noch eine eindringliche Titelmusik lassen das Spiel mir persönlich eher wenig Freude zukommen. Ich empfand den kurzen Spiel-„Genuss“ wie eine Zahnwurzelbehandlung: Es musste sein, tat aber weh!

PlattformGrafikGameplaySoundGamebalanceGesamtergebnis
NES4 / 104 / 106 / 104 / 1018 / 40

CultGamer Bewertung:

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